Das Regime um Kim Jong-un hat ungeachtet aller Warnungen offenbar erneut Raketen abgeschossen – ohne Erfolg.


Nordkoreas Test von drei ballistischen Kurzstreckenraketen ist laut US-Militär gescheitert. Die Raketen hätten weder eine Gefahr für das nordamerikanische Festland dargestellt, noch für die Pazifikinsel Guam, auf der die USA einen Luftwaffenstützpunkt unterhalten, teilte Dave Benham, Sprecher des US-Pazifikkommandos, in Washington mit. Die Flugphase der ersten und der dritten Rakete sei gescheitert, die zweite Rakete sei «fast sofort» nach dem Start explodiert.


Die Raketenstarts erfolgten der US-Armee zufolge nahe Kittaeryong über einen Zeitraum von 30 Minuten. Das südkoreanische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, Nordkorea habe am Samstagmorgen «nicht identifizierte Geschosse» abgefeuert, die rund 250 Kilometer weit geflogen seien.


Kim: Feind gnadenlos ausmerzen


Der Start erfolgte nur wenige Zeit nach einer intensiven Auseinandersetzung zwischen Washington und Pyongyang, bei welcher sich die Rhetorik von beiden Seiten immer weiter nach oben schaukelte. Nordkorea hatte gedroht, das US-Aussengebiet Guam anzugreifen. US-Präsident Donald Trump drohte, einen Angriff mit «Feuer und Zorn» zu vergelten. Im Juli hatte das Land zudem erfolgreich ballistische Interkontinentalraketen getestet. Seitdem waren jedoch keine weiteren Raketentests bekannt geworden.


Der Test am Samstag erfolgte nun während eines gemeinsamen Militärmanövers der USA und Südkorea, das Pyongyang als Übung für eine geplante Invasion sieht. Nordkoreanische Staatsmedien hatten berichtet, Machthaber Kim Jong-un habe einer Übung von Spezialeinsatzkräften beigewohnt, bei welcher die Invasion von südkoreanischen Inseln an der westlichen Seegrenze durchgespielt wurde. Kim hatte den Soldaten gesagt, sie sollten daran denken, den Feind gnadenlos auszumerzen, die Hauptstadt Seoul und den südlichen Teil der Koreanischen Halbinsel erobern.






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