Der Saracen-Gruppe wird vorgeworfen, Falschnachrichten und Fehlinformationen gegen Bezahlung im Internet verbreitet zu haben.


Die Polizei in Indonesien hat drei Mitglieder eines mutmaßlichen Fake-News-Syndikats festgenommen. Der Saracen-Gruppe wird vorgeworfen, Falschnachrichten und andere Fehlinformationen gegen Geld im Internet verbreitet zu haben, wie Polizeisprecher Awi Setiyono am Donnerstag mitteilte.


Versuche Zwietracht zu säen


Das Syndikat soll dafür rund 800.000 Konten in sozialen Netzwerken genutzt haben. Die Polizei versuche nun die Identitäten der Kunden zu ermitteln. „Diese Menschen haben versucht, mit Hass-Kommentaren für Zwietracht zwischen verschiedenen religiösen und ethnischen Gruppen zu sorgen“, sagte Setiyono weiter.


Der 250-Millionen-Einwohner-Staat wurde in den vergangenen Jahren vielfach als Modell für die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie gelobt. Seit einiger Zeit gewinnen aber auch dort radikale Kräfte an Einfluss. Erst im Mai wurde der christliche Gouverneur der Hauptstadt Jakarta, Basuki Tjahaja Purnama, wegen angeblich abfälliger Äußerungen über den Koran zu zwei Jahren Haft verurteilt. Zuvor hatte er im April die Stichwahl gegen den ehemaligen Bildungsminister Anies Baswedan verloren, der von konservativen Muslimen unterstützt wurde.






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