Der verheerende Taifun «Hato» ist über den Süden Chinas sowie über die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau hinweggezogen. Die Zahl der Opfer steigt auf mindestens neun.


Der verheerende Taifun «Hato» hat in Südchina eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und mindestens neun Personen das Leben gekostet. Mindestens vier Personen sind während des schweren Sturms in der Provinz Guangdong umgekommen, einer werde noch vermisst, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag berichtete.


«Im Vergleich zu anderen Taifunen bewegte sich Hato zügig vorwärts, wurde schnell immer stärker und verursachte massive Mengen an Niederschlag», sagte Wu Zhifang vom Wetteramt der Provinz. Die Behörden gaben Warnungen vor Erdrutschen und Überschwemmungen aus.


In der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau, die besonders hart von «Hato» getroffen wurde, stieg die Zahl der Toten nach Angaben der staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag von drei auf fünf. Nach Behördenangaben sind in der Stadt 153 Personen verletzt worden. Ein stadtweiter Stromausfall legte viele der Casinos und Luxushotels, für die die Stadt bekannt ist, lahm.


Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hatte der stärkste Taifun seit fünf Jahren am Mittwoch in der Region gewütet.


Schwer traf der Sturm auch Hongkong, wo mindestens 84 Personen verletzt wurden. Die Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten von über zu 200 Kilometern pro Stunde, wie das Wetteramt der Stadt berichtete.


Erstmals seit fünf Jahren rief die Stadt die höchste Taifun-Warnstufe aus. Schulen blieben geschlossen, mehr als 400 Flüge wurden gestrichen, wie die «South China Morning Post» berichtete. Auch Fährverbindungen wurden eingestellt und der Verkehr von Zügen und U-Bahnen eingeschränkt. Auf der Insel Lantau, die zu Hongkong gehört, brachten Rettungskräfte die Bewohner eines Fischerdorfes in Sicherheit, das überflutet wurde.


Videos in sozialen Netzwerken zeigten überflutete Strassen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile, etwa von Baugerüsten. Feuerwehrleute brachten eine Familie in Sicherheit, deren Haus am Ufer komplett von den Fluten eingeschlossen war.
Zwei Millionen Menschen ohne Strom


In der benachbarten Provinz mussten mehr als 26’000 Personen laut der Nachrichtenagentur Xinhua in Notunterkünften untergebracht werden. Rund zwei Millionen Haushalte waren vorübergehend ohne Strom.


Analysten sagten der «South China Morning Post», sie rechneten mit wirtschaftlichen Schäden von bis zu acht Milliarden Hongkong-Dollar oder umgerechnet rund 990 Millionen Franken.


Zwischen Juli und Oktober wüten rund um Hongkong regelmässig Taifune. Der schwerste Sturm hatte 1962 in der Stadt 130 Personen getötet und 72’000 Einwohner obdachlos gemacht. Seitdem wurde der Schutz vor Unwettern deutlich verbessert.






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