Die rund 1000 Jahre alte Tradition des „Togyu“ auch in Zukunft erhalten bleibt, hat sich eine Gruppe Frauen zusammengeschlossen und macht nun Werbung für den Stierkampf.


Tokio – Nicht nur Spanier lieben ihren Stierkampf, auch in Japan gibt es diese Tradition – mit dem Unterschied, dass in Japan die Stiere nicht gegen Toreros, sondern gegen ihre Artgenossen kämpfen. Um die lokale Tradition des „Togyu“ zu bewahren, haben Frauen in der Region Yamakoshi in der Provinz Niigata jetzt einen weiblichen Fanclub gegründet, wie die Zeitung Mainichi Shimbun am Dienstag berichtete.


Zwar dürfen Frauen genauso wie beim menschlichen Sumo-Ringkampf den Kampfring der Stiere nicht betreten. Dafür aber steige die Zahl der Frauen, die das Spektakel anschauten, hieß es. Damit deren Zahl noch weiter steigt und die rund 1000 Jahre alte Tradition auch in Zukunft erhalten bleibt, haben sich rund zwei Dutzend Frauen zusammengeschlossen und machen nun Werbung für den Stierkampf.


Die Gründerin des Fanclubs, Akiko Moriyama, besitzt selbst einen der Kampfstiere. „Stiere, die beim Kampf so aggressiv schauen, sind sonst im normalen Alltag so süß. Und wie sie schlafen, das spricht deinen Mutterinstinkt an“, zitierte das Blatt Moriyama.


Beim „Togyu“ steht neben jedem Tier ein „seko“, ein Antreiber, der seinen Stier mit Rufen wie „Halt den Kopf unten“ anfeuert und ihm zum Ansporn mit der Hand auf den mächtigen Rücken schlägt. Das Tier, das sich als erstes von seinem Gegner abwendet, hat den Kampf verloren. (dpa)






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