Die Philippinen sind erstmals von einem Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza vom Typ H5 betroffen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in Manila wurde die Tierseuche offiziell am 11. August bestätigt, nachdem zuvor im 60 km nördlich von der Hauptstadt gelegenen Ort San Luis rund 37 000 Stück Geflügel verendet waren.


Insgesamt sollen nun rund 200 000 Tiere in einem Umkreis von 1 km um den Ausbruchsherd herum gekeult werden; zudem gibt es Restriktionszonen und Verbringungsverbote. Die Landwirte sollen dafür vom Staat entschädigt werden.


Der philippinische Landwirtschaftsminister Emmanuel Pinol berichtete gegenüber der Presse, dass bereits im Juli Tiere verendet seien, doch hätten die Tierhalter die Geflügelpest nicht erkannt. Pinol betonte, dass es bisher keine Übertragungen auf den Menschen gegeben habe. Presseberichten zufolge reagierten die Verbraucher in Manila mit einem Konsumverzicht von Eiern und Geflügelfleisch auf den Ausbruch der Tierseuche; die Preise hätten spürbar nachgegeben. Große Supermärkte und Fastfoodketten wie McDonalds oder JFC garantierten den Verbrauchern in Aushängen die Sicherheit ihrer Produkte.


Die Philippinen waren 2016 laut EU-Kommission der zweitwichtigste Geflügelfleischkunde der Gemeinschaft; die Mitgliedstaaten lieferten dorthin rund 126 850 t. Unterdessen hat es in Laos einen fünften Geflügelpestausbruch seit Juli 2017 gegeben. In einer Entenfarm mit rund 2 600 Tieren wurde der hochpathogene Virustyp H5N1 nachgewiesen, der auch auf den Menschen übertragen werden kann.


In Südkorea scheint sich das Seuchengeschehen dagegen etwas zu entspannen. Nach Angaben des dortigen Landwirtschaftsministeriums gab es seit dem 19. Juni keine Neuinfektionen mehr; die Warnstufe wurde vom höchsten Niveau um eine Stufe herabgesetzt. Seit November 2016 sind in Südkorea rund 37 Millionen Stück Geflügel der aviären Influenza zum Opfer gefallen; das war mehr als ein Fünftel des zuvor erfassten Gesamtbestandes.






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