Bangkok – Die Regierung hatte von den Medien verlangt, dass die Schritte eines jeden Ministers bei der geplanten Konferenz der Kabinettsmitglieder in Nakhon Ratchasima (Mobile Cabinet Meeting) genau dokumentiert werden.


Daraufhin verlautbarten die Medien, sie ließen sich nicht von der Regierung für Propagandazwecke einspannen. Man ließe sich nicht vorschreiben, worüber man berichte. Jetzt meldete sich Premierminister General Prayuth Chan-ocha in seiner für ihn typischen Weise zu Wort.


Zu Journalisten sagte er: „Von euch erwarte ich sowieso nichts. Ihr könnt machen, was ihr wollt.“ Er fügte hinzu: „Ich weiß nicht, für wen ich heute arbeite, ob ich es für die Öffentlichkeit oder zum Wohle des Landes mache. Ihr müsst mich nicht begleiten und mich interviewen.“ Er sagte, er würde weiterhin zur Öffentlichkeit sprechen, und im Übrigen interessiere es ihn nicht, wer ihn hasse.


Am Dienstag hatte Regierungssprecher General Sansern Kaewkamnerd die Medien aufgefordert, die Minister auf Schritt und Tritt zu begleiten und für das Fernsehen genau zu dokumentieren, was sie machten.


Als es Widerrede gab, verdeutlichte der Sprecher des Nationalen Rates für Ruhe und Ordnung, Oberst Winthai Suvaree, dass man die Medien keineswegs beeinflussen wolle, es handele sich lediglich um einen Dienst an der Öffentlichkeit, weil die Medien einen Berichterstatterauftrag hätten.






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