Indonesien: Armee soll „Affeninvasion“ stoppen

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This undated photograph shows Indonesian forestry officials putting a monkey in a cage after being caught in Boyolali, central Java. A district in central Indonesia has invited the army, police and local hunters to help battle bands of wild monkeys which are raiding plantations and attacking local residents, the district head said on August 5. Dozens of men armed with rifles -- including local soldiers, police officials, and hunters -- are now patrolling villages in Boyolali district in central Java searching for wild long-tailed macaques. / AFP PHOTO / STR

Hunderte Affen belästigen die Bewohner im indonesischen Distrikt Boyolali. Nun sollen Soldaten und örtliche Schießvereine gegen die Tiere vorgehen.

Indonesien lässt die Armee aufmarschieren – gegen freche Affenbanden. Die Tiere werden für die Bewohner im Distrikt Boyolali auf der Insel Java zunehmend zum Problem. Das Militär soll nun helfen.

Der Chef des Distrikts, Seno Samodro, sprach von einer „Invasion Hunderter Affen“, denen nur noch mit Schusswaffen beizukommen sei. Massenhaft fielen die Langschwanzmakaken über Plantagen her, sie stibitzten Mais und Früchte und griffen manchmal sogar Menschen an, beklagte Samodro. Allein in diesem Jahr hätten Affen elf Anwohner gebissen.

Die Distriktverwaltung mobilisiert deshalb Soldaten, Polizisten, Jäger und Mitglieder von Schießvereinen, die auf Patrouille gehen und die Affen erlegen sollen. Ein örtlicher Schützenverein entsendet dafür jeden Tag zehn Mitglieder. Laut „Newsweek“ sollen gegen die Tiere jedoch nur Gummigeschosse zum Einsatz kommen.

In der Region ist derzeit Trockenzeit, die Nahrung in der Natur ist knapp. Dies zwingt die Affen, sich Verpflegung beim Menschen zu suchen.