Hollywoodstar Angelina Jolie (42) wurde nach ihrem neuen ‚Vanity Fair’-Interview von Twitter-Usern als „widerwärtig“, „grausam“, und „verrückt“ bezeichnet. Da hatte die Ex-Gattin von Brad Pitt (53) nämlich ihre Casting-Methoden für die kambodschanischen Kinder offenbart, die sie als Regisseurin für ihren Film ‚First They Killed My Father’ vorsprechen ließ.


Die 42-Jährige erklärte dabei gegenüber dem Magazin, dass sie nach einem Kind suchte, das „echte Not erfahren“ hatte, um die Hauptrolle zu spielen. Daher castete sie auch in Waisenhäusern, Zirkussen und Slum-Schulen. Denjenigen armen Kindern, die in die engere Wahl kamen, wurde schließlich Geld gegeben. Dabei beließ es die „Angelina-Jolie-Methode“ aber nicht. Ihnen wurde das Geld nämlich wieder weggenommen, wenn sie nicht überzeugend darüber lügen konnten, warum sie es behalten wollten.


Die Schauspielerin verriet: „Srey Moch [das Mädchen, das am Ende für die Rolle ausgewählt wurde] war das einzige Kind, das für eine sehr lange Zeit auf das Geld starrte.“ Sie ergänzte: „Als sie gezwungen wurde, es zurückzugeben, überkamen sie ihre Emotionen. All diese unterschiedlichen Dinge kamen wieder zurück.“ Unter Tränen (ach Gottchen, plötzlich selbst so humanitär emotional?) verkündete die selbsternannte „Mutter Teresa“ Angelina Jolie: „Als sie später gefragt wurde, wofür das Geld war, erzählte sie, dass ihr Opa gestorben sei und die Familie nicht genug Geld für ein gutes Begräbnis hatte.“


Twitter-User reagierten auf das Interview – verständlicherweise – mit Wut, betitelten die Casting-Methoden als „grausam“ und verkündeten, dass so etwas „schockierend und gestört“ sei. Alles aber offensichtlich „halb so wild“, denn wie die Schauspielerin auch erklärte, wäre wegen des Themas des Films ohnehin jeden Tag „ein Therapeut“ am Set gewesen. Ah ja. Das Netflix-Filmdrama unter der Regie von Angelina Jolie sei all denen gewidmet, die unter der Guerilla-Bewegung Rote Khmer den Tod fanden, sowie jenen, die sie überlebt haben.


‚First They Killed My Father’ ist dabei die Adaption der ergreifenden Memoiren von Loung Ung, einer kambodschanischen Autorin und Menschenrechtsaktivistin, die es geschafft hat, das Terrorregime der Roten Khmer von 1975 bis 1978 zu überleben. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und zeigt die Zeit zwischen ihrem fünften und neunten Lebensjahr, in der die Roten Khmer an die Macht gelangen. Der Film stellt den unbezwingbaren Willen und die Hingabe von Loung und ihrer Familie dar, die in den Jahren des Regimes mit aller Kraft versuchen zusammenzuhalten.






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