Parasailing in Pattaya angeblich viel sicherer als auf Phuket

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Pattaya – Um möglichen Konsequenzen wegen des Parasailing-Unfalls auf Phuket entgehen zu können, haben Parasailing-Betreiber im bekannten Ostküstenseebad Pattaya eine Kampagne gestartet, die auf der Behauptung basiert, dass der Fallschirmspaß in Pattaya viel sicherer als auf Phuket sei.

Am 12. Juli war ein 70-jähriger australischer Tourist beim Parasailing am Kata Beach tödlich verunglückt. Der Gouverneur von Phuket gab daraufhin bekannt, dass der Sport solange verboten sei, bis alle Betreiber einen Kurs über Sicherheit absolviert hätten.

Offensichtlich fürchten die Betreiber in Pattaya, dass der Gouverneur aus Chonburi die Sicherheitsmaßnahmen seines Kollegen aus Phuket übernehmen könnte und gingen daher schonmal in die Offensive.

Bei einem Videodreh mit einer Touristin in Jomtien erklärte Parasailing-Zampano Sathian Jakkawamongkhon, dass er schon fast 40 Jahre in der Branche arbeite und bei den von ihm organisierten Parasailing-Flügen noch nie etwas passiert sei.

“Der Hauptunterschied liegt darin, dass wir in Pattaya und Jomtien nur mit Zugseilen von maximal 100 Meter Länge arbeiten, während sie in Phuket 200 Meter lang sind. Das macht einen gewaltigen Unterschied bei der Sicherheit. Dazu kommt noch, dass im Süden wesentlich häufiger starke Winde auf See herrschen als im Osten”, betonte Sathian vor zahlreichen Lokalreportern.