Laos: Neuer Kardinal war 3 Jahre in kommunistischen Gefängnissen

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Kardinal Ling hatte das Evangelium ohne Erlaubnis der Regierung verkündet. Die drei Jahre in Haft seien für seine Bekehrung und Reinigung notwendig gewesen, sagt er rückblickend.

Louis-Marie Ling Mangkhanekhoun, apostolischer Vikar von Pakse (Laos) und einer der am 28. Juni kreierten Kardinäle, verbrachte während der kommunistischen Herrschaft in seinem Land drei Jahre im Gefängnis.

Sein „Vergehen“ bestand darin, in Dörfern und Gefängnissen ohne Erlaubnis der Regierung das Evangelium zu verkünden. 1984 wurde der damals 40-jährige verhaftet und beschuldigt, „Propaganda für Jesus“ zu machen.

Er war drei Jahre im Gefängnis „mit Ketten an meinen Armen und Beinen“, erinnert er sich. Die Zeit war für seine innere Formung wesentlich. Sie sei für die „Bekehrung und Reinigung“ seiner Person und auch für andere notwendig gewesen, sagt er rückblickend.