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Absturz von Apple belastet Börsen in Asien

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Der japanische Börsenhandel steht am Montagvormittag im Minus. Experten erklären die Verluste mit dem Kurssturz von Apple an der Wall Street am Freitag.

Nach dem Ausverkauf amerikanischer Technologie-Aktien haben am Montag auch die japanischen Tech-Papiere Verluste verzeichnet Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte zum Ende des Vormittagshandels 0,36 Prozent niedriger bei 19’941 Punkten. Gewinne bei Finanztiteln liessen den breiter gefassten Topix-Index dagegen 0,2 Prozent auf 1595 Zähler klettern.

Die Apple-Aktie war an Freitag in New York um fast vier Prozent gefallen. Hintergrund war ein Bericht, wonach der kalifornische Konzern mit seinem neuen iPhone im Vergleich zu Rivalen technisch ins Hintertreffen geraten könnte. In Tokio notierten Halbleiter-Hersteller und Apple-Zulieferer im Minus. Tokyo Electron verloren 2,7 Prozent, Advantest drei Prozent. Toshiba-Aktien verteuerten sich dagegen um acht Prozent.

Interessent aus den USA

Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag, der US-Konzern Western Digital plane, seine Offerte für die Chip-Sparte des angeschlagenen japanischen Unternehmens auf umgerechnet rund 16 Milliarden Euro oder mehr aufzustocken.

Ansonsten stehe die anstehende Zinsentscheidung in den USA im Mittelpunkt des Interesses, sagte Devisenstratege Junichi Ishikawa von IG Securities in Tokio. Experten rechnen mit einer Zinserhöhung.

Der Euro wurde mit 1,1208 Dollar gehandelt. Zum Yen notierte die US-Währung bei 110,23 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9680 Franken je Dollar und 1,0853 Franken je Euro bewertet.