Thailand: Zehn japanische Firmen sagen Investitionen in EEC zu

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Chonburi/Rayong/Chanthaburi – Die Resonanz ausländischer Investoren auf den sogenannten “Eastern Economic Corridor” (EEC) und die damit verbundenen Sonderwirtschaftszonen, die zur Zeit in den drei östlichen Provinzen Chonburi, Rayong und Chanthaburi entstehen, übertrifft selbst die kühnsten Erwartungen der thailändischen Regierung.

Am Wochenende gab Hiroki Mitsumata, Präsident der Japan External Trade Organization (JETRO), auf einer Pressekonferenz bekannt, dass eine Umfrage der japanischen Handelskammer in Bangkok ergeben habe, dass zehn weitere große Unternehmen aus der Automobil-, Chemie- Stahl-, Einzelhandels-, Banken- und Versicherungsbranche entschieden hätten, in den EEC und dessen Industriezonen zu investieren.

“Neben den umwelttechnischen Zusagen, Sonderprivilegien für Gründungsinvestoren sowie Steuervergünstigungen und die Zusage Zahlungen in Fremdwährungen tätigen zu können, sind die Investoren vor allem vom Konzept des EEC überzeugt und glauben, dass in den drei östlichen Provinzen aufgrund der zentralen Lage und der guten Verbindungen tatsächlich das neue Handelszentrum der ASEAN-Region entstehen wird”, sagte Herr Hiroki vor Reportern.

Um den hohen Erwartungen ausländischer Investoren gerecht werden zu können, hatte Premierminister Prayut bereits Mitte letzter Woche bekannt gegeben, dass man Artikel 44 nutzen wolle, um bürokratische Regulierungen außer Kraft zu setzen, die einem beschleunigten Vorgehen bei der Umsetzung zahlreicher Projekte des EEC und der Sonderwirtschaftszonen im Wege stehen.