Deutsche Bank zieht es auf die Seidenstraße

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Mit dem Projekt „Neue Seidenstraße“ will China das Handelsnetz zwischen Asien, Europa und Afrika enger knüpfen. Die Deutsche Bank will sich nun an dem ehrgeizigen Infrastrukturprojekt als Finanzierer beteiligen.

Frankfurt. Es war ein Mammutgipfel, zu dem Chinas Regierung Mitte Mai nach Peking lud: Vertreter aus mehr als 100 Ländern reisten ins Reich der Mitte, um über die Initiative „Neue Seidenstraße“ zu reden. Staats- und Parteichef Xi Jinping will die legendären antiken Handelswege, die von China bis nach Europa und Afrika reichten, durch massive Investitionen in die Infrastruktur neu beleben. Mit dabei: die Deutsche Bank.

Deutschlands größtes Kreditinstitut hat am Dienstag mit der Staatsbank China Development Bank (CDB) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das bestätigte ein Sprecher der Bank auf Handelsblatt-Anfrage.