Myanmar: Friedensgespräche ergebnislos beendet

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In Myanmar ist eine neue Runde von Friedensgesprächen der Regierung mit mehreren bewaffneten Gruppen ergebnislos zu Ende gegangen.

Wie die staatlichen Medien meldeten, konnte nach fünf Verhandlungstagen zwar in etlichen Punkten Einigkeit erzielt werden. Keinen Konsens gab es aber in der Fragen eines föderalen Staatsaufbaus. Dies ist eine Hauptforderung verschiedener ethnischer Minderheiten, die sich mit der Armee Kämpfe liefern.

Der Konflikt im früheren Birma dauert seit der Unabhängigkeit des Landes von Großbritannien 1948. Insgesamt gibt es in dem asiatischen Land mehrere hundert ethnische Minderheiten.