Japan: Immer weniger Ninjas

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In Japan wollen immer weniger Menschen Ninja werden. In der letzten Bewerbungsrunde haben sich nur 22 Interessenten für die traditionelle Kampfausbildung beworben.

Letztes Jahr waren es noch mehr als 200, berichtet die japanische Zeitung Asahi. Mehrere Regionen in Japan haben in den letzten Jahren Ninja-Zentren eröffnet, um Touristen anzulocken. Auch Ausländer werden angestellt, allerdings gilt seit Kurzem, dass sie Japanisch sprechen müssen. Auch deswegen sind die Bewerberzahlen zurückgegangen.

Die originalen Ninja-Krieger waren vor allem zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert in Japan aktiv. Sie waren in Geheimbünden organisiert und dienten als Spione. Das Leben der modernen Ninjas in Japan ist weniger geheimnisvoll: Sie sollen ihre Kämpfe vor Touristen vorführen und für Fotos posieren.