Indonesien: Komodowaran verletzt Urlauber schwer

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Auf der indonesischen Insel Komodo hat ein Waran einen Urlauber angegriffen und schwer verletzt. Der 50-Jährige aus Singapur musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Die Insel – etwa 1600 Kilometer östlich der Hauptstadt Jakarta – ist für ihre gefährlich aussehenden Warane bekannt. Die Echsen können bis zu drei Meter lang und mehr als 70 Kilogramm schwer werden. Sie werden im Volksmund auch Komododrachen genannt. In einem Nationalpark leben etwa 5000 davon.

Nach einem Bericht des Online-Nachrichtenportals Viva hatte der Mann aus Singapur eine Gruppe von Komodowaranen beim Fressen gefilmt. Mehrere Einheimische sollen ihn gewarnt haben, nicht zu nahe heranzugehen. Offenbar hielt sich der Tourist aber nicht daran.

Die Tiere – manchmal auch als „letzte Drachen der Welt“ bezeichnet – gelten als aggressiv. Angriffe auf Menschen sind jedoch selten.