Duterte: China wichtig für Frieden auf koreanischer Halbinsel

0
1064

Im Ringen um eine Entschärfung der Korea-Krise hat die philippinische Staatsführung Chinas Schlüsselrolle für den Frieden in der Region hervorgehoben. Präsident Rodrigo Duterte habe in einem Telefonat mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping die Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel besprochen, teilte das philippinische Außenministerium am Mittwoch mit. Dabei habe er Xi auch über die Ergebnisse des Gipfels der Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) am vergangenen Wochenende informiert, vor allem über deren Bereitschaft, «Frieden und Stabilität» in der Asien-Pazifik-Region zu wahren.

Die Staats- und Regierungschefs hatten sich bei dem Gipfel in Manila «extrem beunruhigt» geäußert und Nordkorea aufgefordert, alles zu unterlassen, was den Frieden gefährde. Zugleich hatte Duterte als Gastgeber an die USA appelliert, «vorsichtig und geduldig» zu sein.

Laut einem Bericht der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sagte Xi seinerseits, dass sich die bilateralen Beziehungen zwischen den Philippinen und China seit mehreren Treffen im vergangenen Jahr «deutlich verbessert» hätten. Die beiden Länder seien dabei, ihr Vertrauen zueinander zu vertiefen. Unter anderem habe man einen Dialog zum Südchinesischen Meer begonnen.

Die Beziehungen zwischen China und den Philippinen sind belastet, seit Manila 2013 vor einem internationalen Schiedsgericht in Den Haag gegen Peking klagte. Das Gericht wies im vergangenen Jahr Chinas Ansprüche im Territorialstreit um das Südchinesische Meer zurück.