WASHINGTON. Nach einem Gespräch mit dem philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte will sich US-Präsident Donald Trump am Sonntag auch mit den Regierungschefs in Singapur und Thailand über die Bedrohung durch Nordkorea austauschen.


Es müsse mit so vielen Ländern wie möglich in der Region zusammengearbeitet werden, sagte der Stabschef im US-Präsidialamt, Reince Priebus, dem Sender ABC.


Ziel der Gespräche sei es, „jeden zur Unterstützung eines Aktionsplans in die Reihe zu bekommen“, falls sich die Lage um Nordkorea verschlechtere. Trump habe zudem regelmäßig Kontakt zu Japans Regierungschef Shinzo Abe und mittlerweile auch enge Beziehungen zum chinesischen Präsidenten Xi Jinping.


Anlass für die Gespräche sei die Gefahr einer „nuklearen und massiven Zerstörung in Asien“ und letztendlich auch in den USA. Derzeit würden die USA und die asiatische Region durch nichts so stark bedroht wie durch die Vorgänge in Nordkorea, betonte Priebus. Trump hatte angesichts der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel einen Angriff auf den Norden nicht ausgeschlossen.