Zum ersten Mal ist ein Güterzug direkt von Großbritannien nach China gefahren. Die Verbindung ist Teil der „neuen Seidenstraße“ – sie soll die europäisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen stärken.


Nach 12.000 Kilometern Fahrt erreichte der Güterzug, aus der britischen Hauptstadt London kommend, sein Ziel in China. Beladen mit Whisky, Babymilch, Medikamenten und Maschinenteilen, fuhr der „Ostwind“ getaufte Zug nach insgesamt 20 Tagen Fahrt in die Stadt Yiwu im Osten der Volksrepublik ein, wie die Betreiberfirma mitteilte.


Die Strecke ist länger als die der Transsibirischen Eisenbahn, allerdings rund 1000 Kilometer kürzer als die 2014 eröffnete Rekord-Verbindung von der spanischen Hauptstadt Madrid nach China.


Der „Ostwind“ durchquerte bei seiner Fahrt sieben Länder: Frankreich, Belgien, Deutschland, Polen, Russland und Kasachstan. Mit der neuen Verbindung nach Großbritannien will China seine Handelsbeziehungen nach Westeuropa entlang einer „neuen Seidenstraße“ weiter ausbauen.


Der Transport über die Schiene soll nach Angaben der chinesischen Behörden bis zu 30 Tage schneller sein als eine Beförderung der Fracht auf dem Seeweg. Die Ladekapazität eines Frachtschiffes liegt allerdings um ein vielfaches höher: So transportierte der „Ostwind“ lediglich 88 Container, ein Frachtschiff schafft eine Ladung von bis zu 20.000 Containern.


Noch ist unklar, ob sich der Güterzug wirtschaftlich rechnen wird. In einigen Bereichen sehen Experten jedoch Vorteile: So ist der Zug flexibler als ein Schiff, kann häufiger halten und be- und entladen. Außerdem sind die Zugverbindungen weniger wetteranfällig.


London ist bereits die 15. Stadt, die mit dem Güternetz der staatlichen chinesischen Eisenbahn verbunden ist. Auch nach Deutschland gibt es zwei Verbindungen: Von Chongqing nach Duisburg und von Peking nach Hamburg.






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