Außerordentlich robuste Goldnachfrage in Asien

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Gold hat sich leicht erholt und ist zeitweise auf 1.270 USD je Feinunze gestiegen. Auch in Euro gerechnet hat sich Gold von seinem Tief wieder rund 10 EUR entfernt und kostet heute über 1.160 EUR je Feinunze. Hier hat in den letzten beiden Tagen die charttechnisch wichtige 200-Tage-Line gehalten. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet heute, dass die Goldnachfrage in China im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um fast 15% auf 304,1 Tonnen gestiegen ist. Sie beruft sich dabei auf den Verband der chinesischen Goldproduzenten. Die Goldproduktion sei dagegen um über 9% auf 101,2 Tonnen gefallen. Die Lücke wurde mit Importen geschlossen.

So hat China im ersten Quartal netto 191 Tonnen Gold aus Hongkong und 64 Tonnen Gold aus der Schweiz importiert. Daten der Schweizer Zollbehörde zufolge hat die Schweiz zuletzt auch wieder deutlich mehr Gold nach Indien exportiert. Das indische Finanzministerium hatte schon vor zwei Wochen von hohen indischen Importen im März (fast 121 Tonnen) gesprochen. Der Verband der indischen Schmuckhersteller erwartet während dem „Akshaya Tritiya“-Festival, das morgen stattfindet, eine um bis zu 30% höhere Goldnachfrage als im letzten Jahr.