Menschenrechtler: Mehr als 170 politische Häftlinge in Myanmar

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In Myanmar sitzen nach Angaben von Menschenrechtlern auch ein Jahr nach der Regierungsübernahme der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi noch mehr als 170 politische Häftlinge im Gefängnis. Die Gefangenenhilfsorganisation AAPP forderte am Freitag die sofortige Freilassung von 178 Insassen.

In dem südostasiatischen Staat – dem ehemaligen Birma – führt Suu Kyi seit April 2016 als «Staatsrätin» de facto die Regierung. Die heute 71-Jährige war unter der früheren Militärdiktatur selbst insgesamt 15 Jahre lang inhaftiert gewesen. 1991 bekam sie den Friedensnobelpreis. Das Militär verfügt weiterhin über mehrere Schlüsselministerien.