Hongkong arbeitet an eigener digitalen Währung

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Die Zentralbank der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong arbeitet an dem  Prototypen einer eigenen digitalen Währung.

Die Information erreichte uns über ein Gesetzgebungsdokument des Gremiums für Finanzdienstleistungen.

Dem Schriftstück zufolge soll die Hongkong Monetary Authority (HKMA), die in der Region als Zentralbank und Regulator fungiert, gemeinsam mit der Hongkong Interbank Clearing Limited und weiteren nicht öffentlich bekannt gegebenen Banken sowie dem Startup R3 an dem Projekt arbeiten.

In dem Dokument steht geschrieben:

“In der ersten Phase wird geforscht und eine Machbarkeitsstudie für die Ausgabe einer digitalen Währung für inländische Bankgeschäfte und dem Großhandelsmarkt in Auftrag gegeben. Diese Phase wird voraussichtlich im vierten Quartal 2017 beendet sein.”

Das die HKMA jetzt an einer eigenen digitalen Währung forscht, kommt nicht überraschend: Rund um den Globus forschen bereits Banken aus Kanada, Singapur oder Großbritannien an ähnlichen Projekten. Erst kürzlich gab die HKMA bekannt, gemeinsam mit weiteren Banken und R3 ein Finanzprojekt abgeschlossen zu haben.

Die HKMA wird voraussichtlich bis Ende dieses Jahres das Proof-of-Concept abschließen, danach können weitere Schritte zur Entwicklung des digitalen Währungsprojekts unternommen werden.

Die Institution will zudem in den kommenden Wochen weitere Informationen zu dem Projekt veröffentlichen