Oster-Ritual auf den Philippinen: Diese Männer lassen sich freiwillig ans Kreuz schlagen

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Auf den Philippinen haben sich am Karfreitag zahlreiche Menschen ans Kreuz nageln lassen. Die Gläubigen möchten so dem Leiden und Tod Jesu gedenken.

Tausende Menschen nahmen an den Feierlichkeiten teil, die den Höhepunkt der Osterfeiertage in dem katholischen Inselstaat in Südostasien darstellen.
Ein Mann lässt sich zum 31. Mal kreuzigen

Die Gläubigen bleiben mindestens fünf Minuten am Kreuz. Im Dorf San Pedro Cutud etwa ließen sich neun Menschen kreuzigen, einer von ihnen zum 31. Mal. Zudem geißelten sich Dutzende Männer selbst, ließen sich auspeitschen oder trugen große Holzkreuze durch ihre Dörfer.

Die Kirche auf den Philippinen ermutigt diese extremen Glaubensbezeugungen zwar nicht, tut aber auch wenig, um sie zu unterbinden. Erzbischof Socrates Villages sagte, die Rituale seien unnötig, stattdessen sollten reuige Sünder anderen Menschen helfen.