Die Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag angesichts der weltpolitischen Krisenherde auf breiter Front nachgegeben. Bei den Einzelwerten standen Toshiba-Aktien im Mittelpunkt des Interesses.


Tokio. Anleger an den asiatischen Börsen zeigten sich nach dem US-Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt in der vergangenen Woche weiter verunsichert. Zudem trieb Investoren die Lage in Nordkorea um. Südkorea rechnet in den kommenden Tagen wegen des Geburtstages des Staatsgründers mit „weiteren Provokationen“ des Nordens. Nordkorea begeht solche Ereignisse oftmals mit einem Test seines Atom- und Raketenprogramms.


In Tokio fiel der Nikkei-Index 0,27 Prozent auf 18.747 Punkte. Händler machten auch einen stärkeren Kurs des Yen zum Dollar für die Verluste verantwortlich. Der südkoreanische Kospi-Index gab 0,4 Prozent nach, das MSCI-Barometer asiatischer Werte ohne Japan tendierte 0,3 Prozent schwächer. Die Börsen in Hongkong und Shanghai verbuchten ebenfalls Verluste. Hier gehörten Unternehmen aus dem Energiesektor zu den größten Verlierern. Einem Insider zufolge schickte Chinas Zollbehörde mit Kohle beladene Schiffe aus Nordkorea zurück und setzt damit einen Importbann um.


Bei den Einzelwerten standen Toshiba-Aktien im Mittelpunkt des Interesses. Nach anfänglichen Aufschlägen verlor das Papier 2,7 Prozent. Der angeschlagene Konzern plant nach Informationen von mit der Angelegenheit vertrauten Personen, im Laufe des Tages seinen bereits zweimal verschobenen Geschäftsbericht zu präsentieren, selbst wenn er von den Wirtschaftsprüfern noch nicht vollständig abgezeichnet sein sollte.


Der Euro wurde kaum verändert mit 1,0585 Dollar gehandelt. Zum Yen notierte die US-Währung bei 110,68 Yen rund 0,2 Prozent schwächer.






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