Terrororganisationen wie die Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) wollen neue zusätzliche Kämpfer-Zentren in Afghanistan, Zentral-, Süd- und Südostenasien errichten, wie der russische Sicherheitsratschef Nikolaj Patruschew mitteilte.


Demnach fixieren die Sicherheitsbehörden derartige Aktivitäten. Es dürfe jedoch nicht zugelassen werden, dass der Kampf gegen den Terrorismus und „gewaltsamen Extremismus“ zum „Anlass für eine Verstärkung des Drucks auf unsere Länder“ werde.


Patruschew betonte dabei, dass man „das Anti-Terror-Vorgehen“ im Rahmen der Uno und anderer internationaler Organisationen weiter koordinieren müsse. Außerdem sei es notwendig, alle „Versuche der internationalen Terroristen“ zu deren Befreiung von den Sanktionen des UN-Sicherheitsrates und anderer „harter strafrechtlicher Maßnahmen“ zu unterbinden.


Am 27. Juli 2016 hatte der Chef des russischen Innengeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, gesagt, dass die Zahl der sich in Russland unter Beobachtung befindlichen potentiellen Terroristen bei über 220 liege. Zugleich seien demnach mehr als 260 Personen zur internationalen Fahndung  ausgeschrieben. „Wir bekommen bestätigte Angaben über die Pläne von Bandenchefs, die sich in den Ländern des Nahen Ostens verstecken, ihre Terroraktivitäten fortsetzen und versuchen, dem nordkaukasischen Untergrund einen neuen Impuls zu verleihen, dessen Aktivitäten wir eingedämmt und von dem wir große Kräfte neutralisiert haben“, sagte damals Bortnikow.