Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hat bei Gesprächen in Tokio auf einen zügigen Abschluss des geplanten Freihandelsabkommens mit der Europäischen Union gedrängt. «Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan müssen nun wirklich schnell abgeschlossen werden», sagte Kauder am Dienstag nach einem Gespräch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Tokio. «Angesichts der amerikanischen Abschottungspolitik von Präsident Trump ist die Zeit des Zögerns vorbei. Ich bin sehr froh, dass dies auch die japanische Regierung so sieht», erklärte der Fraktionsvorsitzende weiter.


Abe habe ihm gegenüber betont, dass der Abschluss des Freihandelsabkommens «auch aus seiner Sicht ein wichtiges Signal gegen den wachsenden Protektionismus in der Welt wäre», sagte Kauder. «Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die japanische Seite jetzt tatsächlich einen schnellen Abschluss anstrebt, nachdem jahrelang kein Durchbruch zu verzeichnen war.» Beide Seiten sollten jetzt ihre letzten Bedenken beiseite räumen. «Jedes Abwarten könnte gerade in dieser Zeit fatale Folgen haben», sagte Kauder. Japan sei bereit, gemeinsam mit den Europäern auf den kommenden Treffen der G7- und der G20-Staaten ein Bekenntnis zum freien Handel durchzusetzen.


China wiederum sei bereit, «das Vakuum auszufüllen, wenn sich die Amerikaner von der Idee des freien Welthandels verabschieden». China würde eine führende Rolle in der Verteidigung des freien Welthandels übernehmen wollen, «allerdings um auch seine Regeln für die wirtschaftliche Zusammenarbeit durchzusetzen», sagte Kauder weiter. «Die EU, Deutschland und Japan sollten hier nicht zusehen, sondern versuchen, ihre Standards zum Maßstab für den Welthandel zu machen.»






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