Das anstehende Treffen zwischen Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping verunsichert die Anleger. In Asien traut man sich nicht richtig aufs Handelsparkett.


Tokio. Anleger in Fernost haben sich am Dienstag im Vorfeld des Treffens von US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping in der Deckung gehalten. Börsianer befürchten Spannungen über Handelsfragen und den Umgang mit Nordkorea und flüchteten in als sichere Häfen geltende Anlagen wie Gold und Yen. Die Stimmung am Markt sei eindeutig „Raus aus dem Risiko“, schrieb Chris Weston, Marktstratege bei IG in Melbourne, in einem Kommentar.


In Tokio gab der Nikkei-Index 0,9 Prozent auf 18.810 Punkte nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,2 Prozent im Minus. In Australien gab der Index ebenfalls leicht nach, nachdem die Zentralbank wie erwartet die Zinsen unverändert auf dem Rekordtief von 1,5 Prozent beließ. An den Börsen in China, Hongkong, Taiwan und Indien wurde wegen Feiertagen nicht gehandelt.


Bei den Einzelwerten in Tokio standen erneut die Aktien des angeschlagenen Industriekonzerns Toshiba im Mittelpunkt. Die Titel brachen mehr als neun Prozent ein, nachdem sie schon am Vortag 5,5 Prozent gefallen waren. Insidern zufolge will der Konzern am Dienstag bei einem Treffen mit Banken erneut als Sicherheit für Kredite Aktien der demnächst abgespaltenen Halbleitersparte anbieten. Auch Aktien von Einzelhändlern wie Isetan Mitsukoshi und J.Front Retailing verbuchten Verluste, weil die Frühjahrsmode im März wegen des ungewöhnlich kalten Wetters in den Ladenregalen liegen blieb.


Der Dollar fiel zum Yen um 0,3 Prozent auf 110,54 Yen. Der Euro blieb fast unverändert bei 1,0664 Dollar stehen. Der Preis für eine Feinunze Gold kletterte 0,3 Prozent auf 1256 Dollar.






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