Malaysia hat drei mutmaßlichen Hintermännern des Giftmords am Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un die Heimreise nach Nordkorea erlaubt. Die Männer durften nach Angaben der malaysischen Polizei das Land am Freitag verlassen. Zugleich wurde der Leichnam von Kim Jong Nam in seine alte Heimat gebracht. Die Heimkehr war Teil eines größeren Austausches, der insgesamt mehr als 350 Bürger aus beiden Ländern betraf.


Der Giftmord an Kim Jong Uns älterem Halbbruder hatte die Beziehungen zwischen Malaysia und Nordkorea massiv belastet. Kim Jong Nam war am 13. Februar auf dem Flughafen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur von zwei Frauen mit Gift angegriffen worden. Der 45-Jährige, der zuletzt meist in China lebte, starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Vermutet wird, dass Nordkorea hinter dem Anschlag steckt.


Wegen des Mordes hatten Malaysia und Nordkorea zunächst die Botschafter des jeweils anderen Landes zur unerwünschten Person erklärt. Dann setzte die kommunistische Regierung in Pjöngjang neun Malaysier – Diplomaten und Angehörige – fest, die sich in Nordkorea aufhielten. Malaysia wiederum antwortete damit, dass mehr als 350 Nordkoreaner nicht mehr nach Hause durften. Nach längeren Verhandlungen durften sie alle nun ausreisen.


Vermutet wird, dass sich die drei mutmaßlichen Hintermänner seit dem Attentat in Nordkoreas Botschaft in Kuala Lumpur versteckt hielten. Mehrere andere Nordkoreaner hatten sich sofort nach der Tat abgesetzt. Die mutmaßlichen Täterinnen, die in Malaysia auf ihren Prozess warten, kommen aus Vietnam und Indonesien. Ihnen droht die Todesstrafe.






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