Thailand: BMA macht Zugeständnisse beim Songkran-Verbot in Khao San Road

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Bangkok – Am letzten Wochenende gaben der staatliche “Thai Public Broadcasting Service (Thai PBS)” und die “Bangkok Post” die diesjährige Streichung sämtlicher Songkran-Aktivitäten in Bangkoks bekannter Khao San Road bekannt.

Zuvor hatte Piyabutr Jiwaramonaikul, Präsident der Khaosan Road Business Association, auf einer Pressekonferenz vor Reportern erklärt, dass man sich mit der Bangkok Metropolitan Administration (BMA) darauf geeinigt habe, alle Wasserfeier-Aktivitäten, die normalerweise zwischen dem 13. und 15. April stattfinden, in diesem Jahr mit Rücksicht auf die Menschen ausfallen zu lassen, die an Songkran aus ganz Thailand anreisen werden, um dem verstorbenen König ihre Ehre zu erweisen

Merkwürdigerweise scheint die BMA ihre Haltung schon drei Tage nach der Bekanntgabe wieder geändert zu haben, denn auf einer Pressekonferenz am Dienstag gab Suppakit Boonkhan, BMA-Chef der Distriktverwaltung Phra Nakorn bekannt, dass man nicht vorhabe, die Songkran-Aktivitäten in der Khao San Road komplett zu verbieten.

“Einem traditionellen Songkran-Fest steht nichts im Wege, denn es lässt sich durchaus mit der Trauerzeit um den verstorbenen König in Einklang bringen. Das gilt natürlich nicht für die exzessiven Wasserspritz-Partys, für die die Khao San eigentlich bekannt ist. Wir haben daher für 2017 spezielle Leitlinien und Anweisungen erstellt, an die sich die Veranstalter unbedingt zu halten haben”, sagte Herr Suppakit vor Reportern.

Demnach gelten in diesem Jahr für laute Musik, Wasserpistolen jeder Größe, Duftpulver, aufreizende Kleidung und natürlich Alkohol ein absolutes Verbot. Statt dessen sollen Schönheitswettbewerbe und Tanzveranstaltungen, traditionelle Musik, Wasserspritzen aus kleinen Schalen, sowie die Ehrung von Buddha-Bildnissen im Vordergrund stehen.