In Japan dürfen trotz aller Proteste zwei Atomreaktoren wieder angefahren werden. Ein Hohes Gericht in Osaka hob am Dienstag die Entscheidung einer unteren Instanz zum Stopp der Reaktoren wieder auf. Bei den Meilern handelt es sich um die Reaktoren Nummer 3 und 4 im Atomkraftwerk Takahama in der westlichen Provinz Fukui.


Ein Bezirksgericht hatte 2016 kurz vor dem fünften Jahrestag der Fukushima-Katastrophe nach einer Klage von Anwohnern verfügt, dass die damals gerade erst hochgefahrenen Reaktoren wieder abgeschaltet werden. Dabei hatten die beiden Reaktoren die laut Regierung angeblich «schärfsten Sicherheitsauflagen der Welt» erfüllt.


Das Gericht führte jedoch «problematische Punkte» und Fragen unter anderem zum Schutz vor Tsunami und Evakuierungsplänen im AKW Takahama als Grund für den Stopp an. Dagegen zog der Betreiberkonzern Kansai Electric vor die nächst höhere Instanz – mit Erfolg.


Die Regierung des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe rechtfertigt das Wiederanfahren von Reaktoren mit wirtschaftlichen Gründen. Sie will den Anteil der Atomenergie an der Stromversorgung bis zum Jahr 2030 auf 20 bis 22 Prozent begrenzen. Vor dem Fukushima-Gau lag er bei knapp 30 Prozent.


Als Konsequenz aus der Katastrophe in Fukushima von vor sechs Jahren hatten zwischenzeitlich zwei Jahre lang alle 48 kommerziellen Reaktoren in Japan stillgestanden. Die Betreiberkonzerne decken den Strombedarf ersatzweise mit Wärmekraftwerken. Auf der Basis der neuen Sicherheitsauflagen wurden 2015 Jahr die ersten Reaktoren in der südwestlichen Provinz Kagoshima wieder ans Netz genommen. Von Japans noch 42 betriebsfähigen Reaktoren produzieren derzeit nur drei Strom.






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