Der chinesische Großaktionär der Deutschen Bank hat seinen Anteil am Geldhaus aufgestockt. Die HNA Group hält nun annähernd 5 Prozent an den Frankfurtern, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Ein Sprecher der Investoren lehnte einen Kommentar dazu ab.


Der Mischkonzern HNA war vor einem guten Monat bei der Deutschen Bank eingestiegen und hatte erklärt, das Management als Anker-Aktionär unterstützen zu wollen. Bankchef John Cryan baut das von Rechtsstreitigkeiten mitgenommene Traditionshaus gerade um und hat dafür eine 8 Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung auf den Weg gebracht.


Die Chinesen haben ihren Anteil noch vor dem Beginn der Kapitalerhöhung erhöht und sicherten sich damit weitere Bezugsrechte für die neuen Anteilsscheine. Die Beteiligung läuft über den Wiener Vermögensverwalter C-Quadrat. In der Stimmrechtsmitteilung wird diesem ein Anteil von 4,76 Prozent zugerechnet nach zuvor 3,04 Prozent.


Die Chinesen hatten beim Einstieg bereits angedeutet, ihren Anteil aufstocken zu wollen – allerdings solle er unter 10 Prozent bleiben. Mit Alexander Schütz, dem Gründer und Vorstand von C-Quadrat, soll zudem ein Vertreter der Investoren in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank einziehen.


Die HNA Group ist unter anderem in der Luftfahrt, im Tourismus und im Immobiliengeschäft aktiv. Der Mischkonzern müht sich momentan auch um den Kauf des Flughafens Hahn im Hunsrück.






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