Pjöngjang (dpa) – Nordkorea verstärkt angesichts der laufenden Frühjahrsübungen der südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte seine Drohgebärden. Einen Tag nach seinem international kritisierten Test von vier ballistischen Raketen sprachen die Staatsmedien am Dienstag von einer Raketenübung, um «Stützpunkte der imperialistischen Aggressor-Streitkräfte der USA in Japan im Notfall» zu treffen. In Japan sind derzeit 54 000 US-Soldaten stationiert.


Machthaber Kim Jong Un habe den gleichzeitigen Start der vier Raketen durch die Artillerieeinheiten der strategischen Streitkräfte persönlich angeordnet und beobachtet, hieß es. Der Zeitpunkt der Übung wurde nicht genannt. Kim warnte, die Situation auf der koreanischen Halbinsel sei so ernst, dass «zu jeder Zeit ein Krieg ausbrechen kann».


Nach Angaben Südkoreas und Japans flogen die vier Raketen etwa 1000 Kilometer in Richtung japanische Küste. Drei von ihnen stürzten innerhalb der 200-Meilen-Zone vor Japan ins Wasser. Die Tests wurden auch als Demonstration der Stärke gesehen. Nordkorea unterstellt den USA und Südkorea, mit ihren Militärübungen einen Angriff vorzubereiten, was beide Länder aber bestreiten.


Südkorea, die USA und Japan hätten wegen der jüngsten Raketentests durch Nordkorea eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. UN-Resolutionen verbieten dem Land den Test ballistischer Raketen






Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.