Tokio (dpa) – In Japan hat die liberaldemokratische Partei LDP ihrem Chef Shinzo Abe den Weg für eine weitere Amtszeit als Parteivorsitzender und damit auch Ministerpräsident des Landes frei gemacht. Sie stimmte am Sonntag einer Regeländerung zu, nach der der Parteichef künftig drei aufeinander folgende Amtszeiten amtieren darf – bislang waren es nur zwei. Eine Amtszeit dauert drei Jahre. Die Änderung könnte dazu führen, dass Abe bis 2021 im Amt bleibt, wenn er von Partei und Volk gewählt wird. Damit könnte er dann mit neun Jahren zum am längsten amtierenden Ministerpräsidenten seines Landes nach dem Zweiten Weltkrieg werden.


Der heute 62-Jährige hatte die Ämter des Parteivorsitzenden und des Ministerpräsidenten 2012 angetreten. Er hatte versprochen, die weltweit drittgrößte Wirtschaft wiederzubeleben. Bislang hat es seine Regierung jedoch nicht geschafft, langanhaltendes Wirtschaftswachstum zu erschaffen. Abe hatte bereits 2006 bis 2007 als Ministerpräsident amtiert. Derzeit ist Sato Eisaku der am längsten amtierende Ministerpräsident Japans nach dem Krieg: Er war von November 1964 bis Juli 1972 im Amt.






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