Peking (dpa) – Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr nur noch «um rund 6,5 Prozent» wachsen. In seinem Rechenschaftsbericht zum Auftakt der Jahrestagung des Volkskongresses senkte Regierungschef Li Keqiang am Sonntag damit die Zielvorgabe für die zweitgrößte Volkswirtschaft, die im Vorjahr noch 6,5 bis 7 Prozent gelautet hatte.


Er fügte allerdings hinzu, dass das Wachstum auch «höher, wenn in der Praxis möglich», sein könne. Die Inflation soll wie im vergangenen Jahr unter drei Prozent gehalten werden. Der Premier rief vor den rund 3000 Delegierten in der Großen Halle des Volkes in Peking zu umfassenden strukturellen Reformen und Innovation auf.


Trotz schwächerer Konjunktur waren im vergangenen Jahr noch 6,7 Prozent Wachstum erreicht worden. Das war allerdings so wenig wie seit 1990 nicht mehr. Mit rund 6,5 Prozent liegt die niedrigere Zielvorgabe für dieses Jahr aber weiter im Rahmen des laufenden Fünf-Jahres-Planes, der bis 2020 einen durchschnittlichen Anstieg von 6,5 Prozent im Jahr vorsieht.


Im Vergleich zu westlichen Industrienationen sind 6,5 Prozent Wachstum viel, doch hat China als Schwellenland großen Nachholbedarf und muss durch hohes Wachstum benötigte Arbeitsplätze schaffen und so in den wirtschaftlichen Umbrüchen für soziale Stabilität sorgen.






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