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Asien: Windbichlers Debüt in der Champions League

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Der Ex-Austrianer spielte beim 6:0 von Ulsan Hyundai gegen Brisbane und bereitete ein Tor vor.

Richard Windbichler gab am Dienstag ein erfolgreiches Debüt für seinen neuen Klub in Südkorea. Der 25-Jährige spielte beim 6:0-Sieg von Ulsan Hyundai in der Asien Champions League gegen Brisbane Roar aus Australien in der Innenverteidigung durch und bereitete mit einer Maßflanke mit seinem schwächeren linken Fuß den Treffer zum Endstand vor.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden, wir haben nur eine Torchance zugelassen und nie aufgehört zu spielen“, sagt der Niederösterreicher zum KURIER. „In Europa ist man es gewohnt, dass die meisten Teams bei 3:0 nur noch auf Ballbesitz spielen. Aber die Koreaner spielen weiter und weiter nach vorne.“

Windbichler ist selbst überrascht ob des hohen Ergebnisses, das er noch nicht richtig einordnen kann. „Waren wir so gut, oder die so schlecht? Ich weiß es selbst nicht. Es hat jedenfalls alles gepasst.“ Am ersten Spieltag der Champions League hatte sich Ulsan noch den Kashima Antlers mit 0:2 geschlagen geben müssen. Die Japaner unterlagen am Dienstag überraschend Muangthong United aus Bangkok. Die Thailänder sind der nächste Gegner von Windbichlers Team in der Gruppe E.

Kommunikation

Neben seinem sportlichen Debüt weiß Windbichler auch von zwischenmenschlichen Fortschritten zu berichten. Die Kommunikation zwischen ihm und seinen Mitspielern, die nicht Englisch sprechen, wird intensiver. „Ich kann jetzt schon ein paar Begriffe auf Koreanisch und sie auch fragen, wie es ihnen geht. Darauf reagieren sie sehr erfreut und versuchen auch, sich mit ein paar englischen Begriffen auszudrücken.“

Wie die Zusammenarbeit auf dem Platz funktioniert? „Die üblichen Kommandos wie ‚Go‘ oder ’stay‘ verstehen sie schon“, erklärt der Innenverteidiger, der bei seinem neuen Team die Rückennummer 40 trägt und nicht seinen Nachnamen, sondern den Vornamen auf dem Rücken trägt. „Das hab‘ ich mir nicht ausgesucht, Aber vielleicht haben sie es gemacht, weil ‚Windbichler‘ keiner aussprechen kann“, schmunzelt der Ex-Austrianer.