Mehr als 12.000 Pachinko-Hallen mit insgesamt über 4,6 Millionen Maschinen überziehen Japan. Das entspricht einem Glücksspielautomaten für je 28 Japaner, besagen die Zahlen der CLSA. In den USA müssen sich 371 Bürger eine Slot-Maschine oder einen einarmigen Banditen teilen. Der kleine Unterschied: In Japan wird offiziell kein Geld gewonnen, inoffiziell aber schon.


Die Spieler tragen ihre Beute, kleine Metallkugeln, die mit ohrenbetäubendem Lärm durch ein Nagelgitter laufen, körbeweise zum Tresen. Dort erhalten sie je nach Ausbeute kleine Aufmerksamkeiten, oft ein Kartenspiel. Der Spieler verlässt dann die Spielhölle und geht gegenüber oder um die Ecke an ein kleines Fenster, wo die Ware gegen Geld umgetauscht wird.


Japan sei ein Land der Chancensucher, glaubt Kasino-Krösus Adelson daher. Davon will er profitieren. Im ersten Schritt konzentriert er sich offenbar auf Tokio, den Hauptgewinn. Die Stadt hat zwei internationale Flughäfen. Und vom Stadtflughafen Haneda in der Bucht von Tokio sind es nur rund 20 bis 30 Minuten bis in die ersten Innenstadtbezirke.


Auch zum zweiten möglichen Kasino-Cluster, der Millionenmetropole Yokohama, ist es von Haneda nicht weit. Doch am aktivsten wirbt Osaka um integrierte Resorts. Die Stadt weist ebenfalls einen eigenen internationalen Flughafen auf.


Nach den ersten Großprojekten in den Megacitys hoffen die Experten außerdem auf eine zweite Welle in den Provinzen. Japan könnte auch die Initialzündung für weitere Projekte in Asien geben, spekuliert Adelson. „Wenn wir Japan, Korea und noch ein paar andere asiatische Städte dazu kriegen, wäre das ein massiver Auftrieb für unsere Gewinnmöglichkeiten.“






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