IWF stellt Mongolei milliardenschwere Nothilfe in Aussicht

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Angesichts einer drohenden Staatspleite hat der Internationale Währungsfonds (IWF) der Mongolei eine Nothilfe in Aussicht gestellt. Gemeinsam mit seinen Partnern will die Organisation das Land mit 5,5 Milliarden Dollar (aktuell rund 5,2 Milliarden Euro) unterstützen. Der IWF selbst werde über einen Zeitraum von drei Jahren rund 440 Millionen Dollar bereitstellen. Die Asiatische Entwicklungsbank, die Weltbank sowie Japan und Südkorea würden bis zu drei Milliarden Dollar zahlen, teilte der IWF am Sonntag mit.

Die chinesische Zentralbank werde ihr bereits bestehendes, rund zwei Milliarden Dollar umfassendes Tauschgeschäft mit der Bank der Mongolei zudem um mindestens drei weitere Jahre verlängern. Der IWF-Vorstand muss der Notzahlung allerdings noch zustimmen. Eine Entscheidung wird für März erwartet.

Die von Schulden belastete Wirtschaft der Mongolei ist durch die gesunkenen Rohstoffpreise eingebrochen. Zudem haben die Investitionen aus dem Ausland stark nachgelassen.