Deutscher in Singapur wegen Kindesmissbrauchs angeklagt

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Dem früheren Bankmanager drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Singapur – Wegen des Verdachts, Sex mit Minderjährigen organisiert zu haben, ist am Mittwoch in Singapur gegen einen deutschen Geschäftsmann Anklage erhoben worden. Dem 43-Jährigen wird zudem zur Last gelegt, kinderpornografisches Material vertrieben zu haben.

Der frühere Bankmanager war im April vergangenen Jahres verhaftet worden. In seiner Wohnung wurden mehr als 250 einschlägige Filme beschlagnahmt. Gegen eine Kaution von 15.000 Singapur-Dollar (knapp 10.000 Euro) ist der Mann mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Bei einer Verurteilung drohen ihm in dem südostasiatischen Stadtstaat bis zu zehn Jahre Haft. (dpa)