Hongkong (dpa) – Ein Mann hat in Hongkong einen Molotow-Cocktail in eine voll besetzte U-Bahn geworfen. Das Feuer verletzte 17 Menschen. Zwei Opfer seien lebensgefährlich, sechs schwer verletzt worden, berichtete der Radiosender RTHK am Freitag. Der Täter sei bei dem Feuer ebenfalls verletzt worden. Er habe sich mit der benzingefüllten Flasche selbst in Brand gesteckt.


«Ein Mann versuchte, einen angezündeten Molotow-Cocktail an Bord eines überfüllten Zuges zu werfen, als er den Bahnsteig der Station Tsim Sha Tsui erreichte, und er fing Feuer», zitierte die «South China Morning Post» eine Polizeiquelle. Er habe gerufen, er wolle die Zuginsassen «zu Tode brennen» lassen.


Ein 60-Jähriger sei laut Polizei festgenommen worden, der angegeben habe, das Feuer «aus persönlichen Gründen» gezündet zu haben. Videos im Internet zeigten Flammen in einem U-Bahn-Wagen und einen Mann, der auf dem Bahnsteig lag und dessen Kleidung brannte.


«Ich sah Feuer zwei Waggons weiter. Es gab viel Rauch», sagte der Augenzeuge Ray Chau der «South China Morning Post». Der Rauch in einem Waggon habe schnell den ganzen Zug erfüllt. «Eben spielten wir noch mit unseren Handys, dann war plötzlich überall Rauch.» Einige Zuggäste hätten gedacht, es habe eine Explosion gegeben. «Viele Leute schrien.»






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