Berlin (dpa) – Der Smartphone-Vorreiter HTC setzt auf ein Comeback mit Hilfe künstlicher Intelligenz im Handy. Der persönliche Assistent soll unter anderem lernen, welche Benachrichtigungen für einen Nutzer angezeigt werden sollten. «Wir wollen wieder Innovationsführer werden», sagte Eric Matthes, der für den taiwanesischen Hersteller für den deutschen, Schweizer und österreichischen Markt zuständig ist. Am Donnerstag kündigte das Smartphone-Urgestein mit dem «HTC U Ultra» und dem «HTC U Play» zwei neue Modelle an, die beide noch im Februar, kurz vor der Mobilfunkmesse Mobile World Congress, auf den Markt kommen sollen.


Das Ultra ist als High-End-Gerät gedacht und verfügt neben dem 5,7 Zoll großen Hauptbildschirm über einen zweiten, separaten Display-Streifen. Er zeigt etwa eingehende Nachrichten oder Anrufe an oder gewährt auch Zugriff auf Kontakte, ohne dass der Nutzer die aktuelle Anzeige auf dem großen Bildschirm verlassen muss. Die künstliche Intelligenz soll auch ein intelligentes Strom-Management ermöglichen. So könne die HTC-eigene Software etwa auf den Terminkalender zugreifen und die beste Zeit fürs Nachladen vorschlagen, statt erst bei einem festgelegten Batterie-Stand nur den Stromspar-Modus vorzuschlagen.


Mit Hilfe einer eigenen intelligenten und lernfähigen Sprachassistentin lässt sich das Smartphone auch per Sprachbefehl entsperren. Vier an den Seiten des Smartphones integrierte Mikrofone sollen eine reibungslose Kommunikation mit dem Gerät gewährleisten. Der persönliche Assistent sei ständig aktiv, betonte Marketingchef Darren Sng.


Erstmals fertigte HTC die U-Modelle komplett, also auch die Rückseite, aus gehärtetem Glas, statt aus Metall. Damit sollen die Geräte deutlich kratzfester sein und zudem neuartige Farbnuancen ermöglichen. Das «U Play» ist ebenfalls mit allen wesentlichen neuen Funktionen ausgestattet und hat ein 5,2 Zoll großen Bildschirm. Für besseren Sound sollen Ohrhörer sorgen, die das Ohr von innen mit Ultraschall vermessen und den Ton daran anpassen können.


HTC gehört zu den Pionieren im Smartphone-Markt. Das taiwanesische Unternehmen baute etwa für Microsoft das erste Smartphone mit Windows-Betriebssystem. Auch das erste Google-Smartphone, das «G1», stammte – wie zuletzt auch das «Pixel» – aus den Werkhallen von HTC. Die mäßigen Verkäufe der jüngsten Modelle unter eigenem Markennamen sorgten jedoch für Verluste.






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